
Versuche,
manchmal einen Satz zu sagen,
der natürlich aus Dir kommt,
obwohl er das Wort ICH
nicht enthält.
Lerne,
zu Anfang vielleicht
in der Stille,
wenigstens das Wort DU
auszusprechen.
Bis zum WIR
ist es zwar
noch sehr weit-
aber,
wenn du wenigstens
gelernt hast,
statt ICH-DU zu sagen,
können wir
weitersehn.
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Wir alle
suchen den Menschen,
der unser Leben
sinnvoller macht.
Du meinst
ihn in mir
gefunden zu haben.
Soll ich nun
die Suche aufgeben-
Deshalb?
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Noch ihre Mütter
waren zufrieden,
sagte man ihnen:
Ich liebe dich.
Sie
wollen inzwischen
schon wissen:
Warum?
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Du bist die Tür
in eine Welt zurück,
durch die ich meine Wege
längst schon hatte,
in einer Zeit,
die sehr viel dunkler war.
Ich hatte wenig Blick,
mich umzusehn.
Jetzt ist mein Auge besser,
warum kann
ich nicht den Weg mit dir
noch einmal gehn?
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Es ist wahr,
ich brauche viele Menschen,
damit mich
viele brauchen können.
Alle zusammen aber
reichen nicht aus,
mir den Menschen zu ersetzen,
den ich auch dann brauche,
wenn ich unnütz bin:
Dich.
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Wer sich selbst
mehr liebt
als jeden anderen,
aber geliebt werden will,
kann nur
eine würdelose Liebe
erlangen.
Solche Liebe aber
ist Sklavenliebe.
Niemals
haben Herren
und Sklaven
miteinander
Menschlichkeit
produziert.
Nur Ebenbürtige
produzieren
miteinander,
auch in der Liebe,
die Würde.
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Froh und traurig
bin ich, weil ich fühle.
Wenn ich fühle,weiß ich,
daß ich lebe.
Froh und traurig
machen uns die anderen.
So wie wir sie
froh und traurig machen.
Durch dich fühle ich,
wie sehr ich lebe.
Deshalb liebe ich dich:
Froh und traurig.
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Du willst wissen,
warum meine Verse
oft traurig sind?
Ich liebe die Menschen.
Auch noch die Schäbigen,
selbst noch die Winzigen,
sogar noch die Bösen.
Mein Laster
ist Freundlichkeit.