
Mein Leben besteht aus meiner Familie, meinen Freunden und aus dem wenigen Platz, der für mich übrig bleibt. Ich habe immer versucht, es allen recht zu machen, habe dabei nicht wahrnehmen wollen, was wirklich in mir passiert.
Man ist nicht im Stande, es wirklich allen rechtzumachen. Es wird immer Menschen geben, die man verletzen und verlieren wird. Aber während man daran arbeitet, alles erdenkliche zu tun um Menschen, die einem nahe sind, nicht zu verlieren, geht man in einen Raum, in dem man nicht mal mehr selbst existiert. Für jeden Menschen, den man in sein Leben läßt, gibt man ein Stück von sich selbst auf.
Allerdings bekommt man auch ein Stück dazu. Natürlich muss man bereit sein, diese Gefühle, Ansichten und Träume zuzulassen, so anders sie auch sein mögen. Auf jeden Fall versuche ich, mir Mühe zu geben, meine Familie und Freunde zu verstehen und sie nicht ständig von meinen Ansichten überzeugen zu wollen.