
Das Ziel des Buddhismus besteht darin die Buddhaschaft zu erreichen. Der Pfad führt zu diesem Ziel. Wenn wir also Buddhisten sind, praktizieren wir die Lehre und beschreiten wir den Pfad, um Buddhaschaft zu erreichen. Wir werden selbst Buddha. Dies ist das Ziel des Buddhismus.
In den meisten religionswissenschaftlichen Lehrgängen der Universität in WestEuropa wurde bis fast 1875, kaum der tibetischen Buddhismus gelehrt; dieser wurde allenfalls am Rande notiert; oft galt und gilt diese Religionstradition als primitiv-magische Buddhismus-Variante. Heute (1999) hat sich die Situation verbessert; Grund hierfür dürfte die Bekanntheit des Dalai Lama in der Welt sein.
Der tibetische Buddhismus ist aber eine der drei großen Schulen des Buddhismus. Hinayana (Kleines Fahrzeug), Mahayana (Großes Fahrzeug) und tibetische Vajrayana (Diamantfahrzeug).
Auch die Lehre des Vajrayana wurde von dem historischen Buddha Sakyamuni (Sakya=Adelsgeschlechts Nepals, Muni=Mensch), verkündet, aber nicht öffentlich, so daß diese Lehre nicht allgemein als von Buddha Sakyamuni assoziiert wurde. Als Sakyamuni lehrte, verkündetet er drei Lehren.
In der Ersten, spricht er von den 4 edlen Wahrheiten, und in dieser Lehre erklärt er den Pfad, den jedermann gehen kann (Hinayana)
Später in seinem Leben gab es einen zweiten Kreis, die Lehre, in der er über die Realität und das Wesen der Dinge sprach. Und diese Lehre übergab er einem eingeschränkten Zuhörerkreis, weil weniger Menschen fähig sind, diese Lehre zu verstehen (Mahayana).
Schließlich verkündete er einen noch eher ausgewählten Kreis, die Vajrayana-Lehre. Diese ist viel geheimer geblieben, nur sehr wenige sind fähig sie zu verwirklichen (Vajrayana).
Die Anzahl der Interessenten in Europa, welche sich der einen oder der anderen Schule widmen, ist nicht genau bekannt; auch dürften sie von Jahr zu Jahr schwanken.
Die Buddhaschaft, die Erleuchtung gibt es nicht nur im tibetischen Buddhismus, sondern in allen buddhistischen Schulen.
Der folgende Ausspruch soll von ihm stammen: "Wenn jemand den Saum meines Mantels haltend, Schritt für Schritt hinterhergeht, nicht aber meiner Lehre folgt, so wäre er Kilometerweit von mir entfernt, denn ein solcher sieht die Lehre nicht, und wenn er die Lehre nicht sieht, sieht er mich nicht. Wenn aber jemand Kilometerweit von mir entfernt wäre, meine Lehre jedoch befolgte, ein solcher sieht die Lehre und wer die Lehre sieht, der sieht mich". (Anstelle von Kilometer wurde früher ein anderes Längenmaß verwendet).
Einige Philosophen haben sich mit dem Buddha beschäftigt; wenn sie unparteiisch die Lehre von Siddharta studiert haben, kommen sie alle zu fast gleichen Ergebnissen. Siddharta wird als ein Großer Religionsforscher anerkannt, mit Güte, Toleranz und einer fast übermenschlichen Freiheits-Sehnsucht angesehen; als eines der Größten Leitbilder der Welt. Sakyamuni wurde als Philosoph, Psychologe, Religionsstifter betrachtet. Es ist also schwierig, Siddharta in ein Schema zu bringen. Die Beantwortung der Frage: Wer war Buddha, läßt sich nicht ohne weiteres beantworten.
Erst nach Buddhas Tod wurde bewußt, was Sakyamuni hinterlassen hatte; es entwickelte sich eine sogenannte Buddha-Lehre und Kult.
In Mittelpunkt steht der Buddha, seine Lehre (Dhamma) und Sangha (Gemeinde oder Brüderschaft). Dies drückt sich aus in der dreifachen Zufluchtnahme:
"Verehrung dem Einem, Erwachten,
zum Buddha nehme ich meine Zuflucht,
zur Lehre nehme ich meine Zuflucht,
zur Gemeinde nehme ich meine Zuflucht."
Wenn Buddhisten bei Buddha ihre Zuflucht nehmen, dann denken Sie an Siddharta Gautama, den Sohn eines wohlhabenden indischen Provinzgouverneurs. Im Jahre 560 v. Chr., nach neueren Forschungen vielleicht um 450 wurde er als Angehöriger des Sakya Stammes im heutigen Nepal geboren. Für Buddhisten beginnt das Leben ihres Meisters nicht erst mit seiner Geburt, ja sogar noch vor seiner Empfängnis. Wunderbares weiß die buddhistische Tradition bereits von dem Augenblick an zu erzählen, als er Bodhisattva (Buddha-Kandidat) im Himmel war.
Die Legende erzählt, daß er im Monat Vesak (Mai) geboren wurde. Mit seiner Geburt bricht eine gute Zeit an. Siddharta lebte in gut situierten Verhältnissen, mit 16 Jahren heiratete er, mit 19 Jahren wurde er Vater von einem Sohn. Dann kam es zu der entscheidenden Lebenswende. Siddharta zog laut der Tradition aus der Heimat in die Heimatlosigkeit. Auf 4 Ausfahrten begegnet Siddharta - der Legende zufolge - der Reihe nach folgenden Gestalten: einem abgezehrten Geist, einem Kranken und einem Leichnam. Auf die Frage Siddhartas, ob nur diese Personen alt, krank, tot seien, antwortete sein lebenserfahrener Wagenlenker, daß es für niemand einen Ausweg gäbe. Während der letzten Ausfahrt begegnete er schließlich einem Bettelmönch; wundervoll sah er aus, in edler Haltung trug er sein Gewand. Siddharta begriff, dieser Bettelmönch führt in der Heimatlosigkeit ein selbstbeherrschtes Leben, frei von Leidenschaften, Haß, zugleich sorgt er sich, um das Wohl der Anderen. Nach altindischer Tradition rasierte sich Siddharta Bart und Haupthaar ab, legte das Gelbe Gewand an, verließ seine Familie und begann ein stetes Wanderdasein. Er begab sich in die Schule mehrerer Gurus (Weisheitsmeister). Auf seiner geistigen Suche, konnte aber dieser Guru ihm nicht weiterhelfen. Sechs Jahre lang widmet er sich härtester Askese. Während dieser Zeit schloßen sich 5 Asketen an. Als Siddharta allmählich merkte, daß ihm der entsagungsvolle Weg nicht zum Ziel führt, beschritt er für den Buddhisten so typisch "Mittleren Weg". Nahm wieder Nahrung zu sich, was seine Gefährten jedoch scharf mißbilligten.
Der Buddhismus kennt eine heilige Nacht der Erwachung. Während der ersten Vollmondnacht des Frühlingsmonats Vesak (Mai), gelangt der 35 jährige Siddharta nach tiefer Meditation unter einem Feigenbaum zu wahren Einsichten des Wesens aller Dinge. Drei Erkenntnisse wuchsen ihm zu (frühere Existenzen, Karma, die 4 edlen Wahrheiten). Siddharta erreichte die Erwachung, Bodhi, so daß er zum Budha wurde (mit einem D, was aber mit 2 D geschrieben wird). Ein Budha ist einer, welcher Bodhi besitzt:
"Als mein Gemüt so unerschütterlich bereinigt und geläutert und von Unreinheit gesäubert, sanft, biegsam fest und unerschütterlich war, da wandte ich meinen Geist zur Erkenntnis meiner früheren Existenzen. Ich rief meine verschiedensten Daseinsformen der Vergangenheit ins Gedächtnis; eine Wiedergeburt, Hunderte, Tausende von Wiedergeburten. Dies war das erste Wissen, daß ich in der ersten Nachtwache erreichte. Es verschwand die Unwissenheit, Erkenntnis kam auf, es verschwand die Dunkelheit, Licht kam auf. Als zweite Erkenntnis wurden mir die Zusammenhänge des Karmagesetzes, von Tat und Tat-Wirkung zuteil. Schließlich in der dritten Nachtwache leuchteten die 4 edlen Wahrheiten auf. ;Mit gleichem unerschütterlichem Geist wandte ich mich der Erkenntnis der Vernichtung des übels zu. Und ich erkannte voll und ganz das Leiden, den Ursprung des Leidens, das Aufheben des Leidens, und den Weg, der zur Aufhebung des Leidens führt."
Nach einigem Zögern hielt er seine erste öffentliche Predigt im Gazellenhain von Benares. Zum erstenmal setzte er das Rad der Lehre in Bewegung. Die 5 Asketengefährten wurden bald seine erste Jünger. über 55 Jahre widmete sich Siddharta der Verbreitung seiner Lehre. Er predigte in Nordindien, gründete eine Mönchsgemeinde, recht widerwillig genehmigte er später Nonnenklöster. Nach buddhistischer Tradition verschied er im Alter von 80 Jahren in tiefer Meditation. Siddharta lebte friedlich.
Seine letzen Worte sind ein Vermächtnis an die Gemeinde, ein Aufruf zu unermüdlichem Einsatz.
"Es könnte sein, oh Ananda, daß die Gemeinde denkt, nun ist das Wort verstummt, da der Lehrer nicht mehr da ist. So Ananda, sollt ihr nicht denken; die Lehre und die Gemeinschaftsordnung, die euch von mir gepredigt wurde, diese sollen nach meinem Heimgang eure Lehrer sein. Wohl an, ihr Mönche, ich sage euch, die Daseinserscheinungen sind dem Vergehen unterworfen, kämpft unermüdlich."
Nach buddhistischem Lehre ging der Erwachte ins Nirwana ein. Eine Woche nach seinem Tode wurde Buddhas Leichnam eingeäschert und die Asche verteilt. Wie bei seiner Geburt, ereigneten sich Wunder, so sagt die Legende, auch nach Buddhas Tot.. Blüten fallen von Himmel herab und bedecken den Toten, himmlische Musik erklingt, Erdbeben und Blitze lassen die Menschen erschauern.
Die Lehre steht im Mittelpunkt von Buddhas Wirksamkeit.
"Gleichwie ihr Mönche, das Große Meer nur einen Geschmack hat, den Geschmack des Salzes, ebenso hat diese Lehre und Disziplin nur einen Geschmack, der Geschmack der Erlösung".
Die 4 edlen Wahrheiten
Im Buddhismus steht die Befreiung aller Lebewesen aus dem Leid im Mittelpunkt. Die Buddhisten sprechen von Dukkha, mit Leiden wird dieses Wort meistens übersetzt; es steht stellvertretend für die Probleme des Menschen.
Die erste Wahrheit sagt, was Leiden ist. Sie nennt zunächst körperliche und seelische Zustände. Wesentlicher sind aber die 5 Gruppen. Was uns als individuelle Person erscheint mit diesem oder jenen Namen in dieser oder jener Gestalt ist genaugenommen nur eine lockere Ansammlung von 5 Gruppen; körperliche, seelische und geistige. Gruppen heißen sie, weil sie selbst in einzelne Elemente zerfallen, etwa in freudige, leidige oder neutrale Gefühle. Und leidvoll sind sie, weil sie drei Hauptmerkmale besitzen: 1. Sie sind leidvoll, 2. Sie sind vergänglich und 3. Sie sind ohne Selbst (Atma, Sanskrit), ohne einen beständig den Körper überdauernden Kern. Die generelle und existentielle Leidsituation, besteht darin, daß alle Wesen im Zustand des Samsâra (Geburtenkreislauf) sich befinden. Die Götter sind nach buddhistischem Lehre, selbst unerlöst und demselben Kreislauf unterworfen.
Die zweite edle Wahrheit gibt die Ursache des Leidens an. Die triebhafte Gier des Menschen ist es, die das Rad in Schwung hält. Hinzu kommen üble Eigenschaften wie Haß und Verblendung. Die Identifikation des Menschen einmal mit diesem oder jenen Gedanken, Idee, wird als hinderlich aufgefaßt. Es ist das Nicht-Ich oder Nichtselbst.
Die dritte edle Wahrheit gibt das Ziel an: Nirwana. " Es ist, ihr Mönche, jenes Reich, wo nicht Erde, nicht Wasser, noch Feuer noch Luft, nicht diese Welt noch eine andere Welt, nicht Beide, Sonne und Mond. Dies, ihr Mönche, nenne ich weder Kommen noch Gehen, weder Entstehen noch Vergehen. Ohne Stützpunkt, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Grundlage ist das, eben dies ist das Ende des Leidens".
Völlig falsch ist also, Nirwana, als das Nichts anzusehen. Wörtlich heißt Nirwana, "nicht mehr wehen", dahinter steht das Bild einer Kerze, die ausgelöscht wird, wenn ihr Brennstoff, die Gier, versiegt. Erlöscht die Flamme, erkaltet somit die Leidenschaft, dann wird die Flamme nicht einfach zu einem Nichts, sondern sie ist in einen anderen Daseinszustand hinübergegangen. Nirwana ist also sehr positiv. Nirwana ist das Ende des Leidens.
Die vierte edle Wahrheit schließlich nennt den Weg, der zur Aufhebung des Leidens führt: Rechte Erkenntnis, Rechte Gesinnung, Rechte Rede, Rechte Tat, Rechte Lebensführung, Rechtes Bemühen, Rechte Selbstüberwachung, Rechte Versenkung (oder Betrachtung).
Und nur wer alle 8 Teile des Pfadesverwirklicht, der wird von Leiden los.
Im Hintergrund dieses Wegs steht die Karma-Lehre. Karma ist nicht nur die Tat, sondern auch die jedem Tun vorangehende Willensentscheidung. Dies kann sich im Handeln, Reden und Denken manifestieren. Leidvolles Karma ist die Auswirkung des Negativen, immer tiefer in die Leidens-Welt verstrickende Triebkräfte. Gutes Karma dagegen wird durch Selbstlosigkeit, Freundlichkeit, Metta (Barmherzigkeit) und Wissen verursacht. Dem Kreislauf entrinnt man nur durch die Erfüllung des Pfades, wobei die Selbstlosigkeit eine Schlüsselrolle spielt. Es ist nicht möglich, daß ein Menschs als Tier wiedergeboren wird, obwohl dies behauptet wird.
Neben der Mönchsgemeinde, Sangha, gibt es die Laienbuddhisten; diese haben einen Beruf und sind verheiratet, so daß sie sich nicht dem ganzen Weg widmen können wie die Mönche. Dennoch führen auch sie ein richtiges buddhistisches Leben. Für die Laien gelten diesselben 5 Gebote:
1. Kein Wesen töten oder verletzen
2. Nicht stehlen
3. In den Gechlechtsbeziehungen nicht zügellos sein
4. Nicht lügen
5. Nicht verleumden, nicht roh reden, nichts Berauschendes zu sich nehmen.
9. Soziales
Das sozial-ethische Ideal des Buddhismus konzentriert sich in der Metta (Barmherzigkeit). Metta-Haltung. Metta Bedeutet Güte, Wohlwollen, Hilfsbereitschaft. Die Metta-Meditation beginnt zunächst bei der Person des Meditierenden selbst: "Möge ich selbst glücklich und von Leid frei sein", Schrittweise wird dieser Wunsch dann ausgeweitet über die eigene Familie, Verwandte, Freunde bis hin zu Fernstehenden, bis zu den Feinden. Metta erstreckt sich nicht nur auf Menschen, welcher Rasse, Religion, oder Nation sie auch immer angehören können, sondern auf alles was lebt. Gleich wie eine Mutter, die den eigenen einzigen Sohn beschützt mit ihrem Leben, soll es gegenüber allen Wesen sein. Er soll von Schranken jeglicher Art frei sein, Güte entfalten, nicht eingeengt von Haß und Leidenschaft.
Eigentlich ist der Buddhismus eine Weltreligion dank der Mahayâna. Die Bezeichnung Mahayana bedeutet auch, daß es in diesem Fahrzeug viel Platz gibt, für alle, welche gerettet werden können. Die Mahayanen bezeichneten im Laufe der Zeit die Hinayani als kleinlich, nur an das eigenen Wohl bedacht, obwohl dies nicht zutrifft.
Schon vor Christus kam es zu Streitigkeiten und Abspaltungen im Buddhismus. Von den vielen Schulen ist nur der Theravada übriggeblieben. Eine sehr alte und sehr konservative Art des Buddhismus; dennoch ist nur diese die älteste, bewiesene Art des Buddhismus. Der Theravada wird wegen seiner geographischen Verbreitung "südlicher Buddhismus" genannt. Geprägt hat er die Kulturen in Sri Lanka, Tailand, Burma, Laos und Kambodja. Der nördliche Mahayana, der ungefähr im vierten und dritten vorchristlichen Jahrhundert entstand ist heute in China, Korea, Japan und Vietnam, verbreitet.
Beide Richtungen erkennen gemeinsam den historischen Buddha Sakyamuni und seine Lehre. Die Leidhaftigkeit und die Erlösungsbedürftigkeit des Daseins, sowie an das Nirwana.
Der Vajrayana wird normalerweise zum Mahayana gezählt.
Auf diese gemeinsame Grundlage entfalten sich dann bedeutende Unterschiede.
Der Mahayana lehrt eine übertragbarkeit des Karma. Für Buddha Sakyamuni und die Theravada Buddhisten gibt es nur ein individuelles Karma. Mahayana Buddhisten dagegen halten es für möglich, daß bestimmte Wesen ihr angesammeltes positives Karma an Bedürftige zu übertragen. Nicht mehr das eigenen Eingehen in das Nirwana ist Höchstwert, vielmehr der Status des Bodhisattva. Dieser verzichtet solange auf sein persönliches Eingehen in das Nirwana bis er alle Wesen dank seiner angehäuften und reichlich gespendetem Karma gerettet hat. Schließlich lehrt das Mahayâna ein ewiges Absolutes; dieses ist nicht jenseitig, transzendent, sondern im Kreislauf aller Wiedergeburten, immanent. Alle Wesen haben im Kern - so lautet die Lehre - die Buddha-Natur in sich. Nirwana muß also nicht erst geschaffen werden, sondern ist vielmehr die Bewußtwerdung seiner eigener Buddha-Natur.
"Selbst wenn, ihr Mönche, Räuber und Mörder mit einer doppelt gezähnten Säge jemandem ein Glied nach dem anderen abtrennt, so würde jener, der sein Geist von Wut erfüllt ist, eben deshalb kein Anhänger meiner Religion sein. Ihr müßt euch so üben: nicht soll euer Geist erregt werden, kein Böses Wort sollt ihr ausströmen, freundlich und mitleidungsvoll sollt ihr sein, gütig gesinnt, ohne Haß im Inneren".